Löschzug 1

Hintere Reihe von links: R. Labs, M.Pirecioglu R.Banaczak, N. Florian, K. Schimmel, A. Ettrich, M. Zumdick,F. Lethaus
Vordere Reihe von links: R. Esskuchen, T. Heckmann, M. Berghaus, F. Schimmel,J.Beckhaus,N. Rudolf, R. Schreiber, A. Feih, N. Rudolf, E. Blümel, W. Schimmel, M. Plicht
Nach der Begrüßung durch den Löschzugführer GBI Wolfgang Schimmel berichtete Gerätewart Rolf Schimmel über die in 2012 geleisteten verschiedenen Tätigkeiten wie z.B. die Prüfung von Masken und Atemschutzgeräten oder die TÜV-Vorführungen für die Fahrzeuge des LZ 1. Der Gesamtarbeitsaufwand aller Gerätewarte summierte sich auf 1933 Stunden.
Die Jugendfeuerwehr berichtete über die geleistete Jugendarbeit und rückte den Fokus auf den Aus- / Umbau der ehemaligen VfK-Räume im Feuerwehrgerätehaus, die als neues Heim für die Jugendlichen der Feuerwehr Bönen vorgesehen sind. In diesem Rahmen wurde durch Michael Plicht als Vertreter des Ortsvereins Dorffreunde Nordbögge ein Scheck über 1000 € an den leitenden Jugendwart Niels Rudolf übergeben. Plicht kündigte außerdem die Schaffung eines Sponsorennetzwerks für die ehrenamtliche Feuerwehrarbeit / Jugendarbeit an.
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von links: Jugendwart N. Rudolf, M.Plicht |
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Elf Kameraden des LZ1 leisteten in diesen Tagen einen präventiven Dienst.
Auf dem Plan der elf Feuerwehrleute stand, traditionell wie jedes Jahr im November, das sogenannte "Hydranten einwintern". Was sich genau hitner diesem Begriff verbirgt, ist schnell erklärt: Die an das öffentliche Wassernetz angeschlossenen Unterflurhydranten, aus denen im Brandfall Löschwasser entnommen werden kann, neigen dazu, im Winter bei Frost einzufrieren. Dann wird es mitunter extrem schwierig und es vergeht im Einsatzfall wertvolle Zeit, um Löschwasser für die Brandbekämpfung nachzuführen. Um ein eventuelles Einfrieren der Hydrantendeckel zu verhindern, wird in Handarbeit jeder Deckel geöffnet, Schmutz aus dem Rand entfernt und eine dünne Schicht aus biologisch abbaubarem Fett in den Deckelrand aufgetragen.
Sorgen um die Sicherheit der Feuerwehrleute: CO-Warner sollen Vergiftungsrisiko bei Gasunfällen mildern
Der tragische Unglücksfall schockte eine ganze Region und war auch Thema bei der Jahresdienstbesprechung des Löschzugs 1 der Freiwilligen Feuerwehr Bönen: Vor gut einem Monat wurden in einer Wohnung in Bockum-Hövel zwei Jugendliche tot aufgefunden, fünf weitere Familienmitglieder lagen bewusstlos am Boden. Spätere Diagnose: Kohlenmonoxid-Vergiftung.
Scheinbar tagelang strömte das giftige Gas Kohlenmonoxid aufgrund einer defekten Heizung unbemerkt in die Wohnung. Bei dem Rettungseinsatz begaben sich auch die Helfer, Feuerwehrmänner und Polizisten in Gefahr und setzten sich im ersten Moment unwissend dem Gas aus.
Angesichts dieses Unglücksfalls stellte Gemeindebrandinspektor Thomas Heckmann am Samstagabend im Gerätehaus in Nordbögge die Frage, ob die Bönener Feuerwehr adäquat ausgerüstet sei. Seine Antwort, die er einige Sekunden darauf selbst gab: „Nein“.
Das soll sich aber bald ändern. Freudig verkündeten Heckmann und Löschzugführer Wolfgang Schimmel, dass Sparkasse und Volksbank jeweils zwei Kohlenmonoxid-Melder spenden. „Die vier Geräte sind bereits bestellt und sollten bald eintreffen“, erklärte Schimmel vor versammelter Mannschaft. Geplant ist die Anschaffung weiterer Melder. „Hierfür sind wir aber noch auf der Suche nach weiteren Sponsoren“, so Schimmel.
Berichte und Fotogalerien von der Zugübung am 30. August 2011 in der Bachstraße, bei dem ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und mehreren, zum Teil eingeklemmten und schwer verletzten Patienten nachgestellt wurde, können u.a. hier im web angesehen werden:
(23.05.2011) - Im Menü "Extras - Galerie - Sonstiges" sind für registrierte Nutzer ab sofort Bilder von der Planwagenfahrt der Ehrenabteilung LZ 1 vom vergangenen Samstag, 21.05.2011, zu sehen.
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