5. AGT- Lehrgang bringt 7 neue Atemschutzgeräteträger hervor 

Am Sonntag, den 15.10.2017 endete in Bönen bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen der insgesamt 5. AGT-Lehrgang, bei dem 7 Kameraden (4 aus Bönen, 2 aus Unna und einer aus Fröndenberg) zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet wurden.

Hierzu traf sich das Ausbilderteam um Thomas Koerdt mit den Lehrgangsteilnehmern an den vergangenen 3 Wochenenden am Standort Nordbögge.
Hier wurden in der Zeit alle wichtigen Themen gelehrt und in praktischen Übungen gefestigt und immer wieder trainiert. Denn wir wissen: Übung macht den Meister...

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Am Samstag, den 16.09.2017 feierte unsere Jugendfeuerwehr im Standort Poilstraße (LZ 2) mit vielen Gästen ihr 40-jähriges Jubiliäum. Dazu kamen neben vielen ehemaligen Mitgliedern aus den vergangenen 40 Jahren auch Vertreter aus Politik (wie z.B. unser Bürgermeister Stephan Rotering) und Wirtschaft der Gemeinde.

Bürgermeister Stephan Rotering lobte in seiner Rede ausdrücklich die Arbeit der Betreuer, welche er im vergangenen Jahr beim Pfingstzeltlager selbst kennenlernte.
Thomas Heckmann, Leiter der Feuerwehr Bönen, fand in seiner Rede ebenfalls lobende Worte und nannte die Jugendfeuerwehr das Aushängeschild und ein Musterbeispiel.
Jugendfeuerwehrwart Nils Rudolf wusste zu berichten, dass sich die Länge eines B-Schlauches in den vergangenen 40 Jahren nicht geändert hat. Das Freizeitverhalten der Jugendlichen hingengen schon. Umso schöner ist die Situation, dass sich aktuell 28 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr befinden.
Wolfgang Kockerbeck, ehemaliger Jugendfeuerwehrwart und ehemaliger Leiter der Feuerwehr Bönen erinnerte sich in seiner Rede an die Anfänge der Jugendfeuerwehr Bönen und schwelgte in Erinnerungen.

Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war jedoch die Übergabe eines neuen MTF an die Jugendfeuerwehr. Wie bereits das erste Fahrzeug dieser Art wurde auch der neue VW T5 durch die Volksbank Bönen gesponsert. Hierzu überreichte Jürgen Müller, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Bönen, symbolisch einen Fahrzeugschlüssel an Jugendfeuerwehrwart Nils Rudolf.
Damit der Bulli auch ein echtes Feuerwehrauto ist, sponserte die Firma Comtec die komplette Sondersignalanlage, sowie den Digitalfunk. Und um noch einen drauf zu setzen, teilte Dirk Peltzer von der Firma mit, dass diese die Patenschaft für die Funkanlage übernimmt und somit alle Wartungsarbeiten kostenlos sind.

Hier noch ein Bericht des WA sowie ein Bericht der Volksbank Bönen

https://www.volksbank-boenen.de/wir-fuer-sie/aktuelles-regionales/banksache/jugendfeuerwehr.html

 

https://www.wa.de/lokales/boenen/jugendfeuerwehr-boenen-feiert-40-jaehriges-bestehen-8690671.html

 

Bild Jugendfeuerwehr - Vorne das neue MTF, im Hintergrund das bereits im Dienst befindliche MTF.

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Nachdem der Lehrgang vor 14 Tagen (Siehe Chronik) mit der theoretischen Einführung begonnen hatte, endete dieser heute mit einer theoretischen und praktischen Prüfung. Zunächst hieß es, einen 30 Fragen umfassenden schriftlichen Test abzulegen. Hier erzielten die Teilnehmer in Gänze gute Ergebnisse und durften daher direkt im Anschluss zu den praktischen Prüfungen übergehen. Hierbei mussten die Teilnehmer in einzelnen Prüfungen (komplettes Themengebiet umfassend) nochmals ihr erlerntes Wissen anwenden und die teils kniffligen Aufgaben lösen. Auch hier zeigten die Teilnehmer ihre Schokoladenseite. "Es haben alle bestanden", wusste einer der Lehrgangsleiter, M. Zumdick sichtlich erleichterten Teilnehmern anschließend zu berichten. Zumdick und M. Schnickmann hatten den Lehrgang an den vergangenen Wochenenden mit den Kameraden M. Düssler, A. Milk und T. Koerdt ausgerichtet. Für das leibliche Wohl sorgten die Kameraden R. Banaczak und S. Nowak.
Im Anschluss an die bestandene Prüfung bedankte sich Thomas Heckmann, Leiter der Feuerwehr Bönen, in Vertretung für Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann beim Ausbilderteam für die geleistete Arbeit und verabschiedete die 20 neuen Maschinisten für Löschfahrzeuge nach rund 36 Ausbildungsstunden.
Insgesamt waren Teilnehmer aus Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Kamen, Lünen, Selm, Unna und Werne am Lehrgang beteiligt. An den einzelnen Standorten wird das erlernte Fachwissen nun sukzessive vertieft und gefestigt.

Am gestrigen Samstag ging es jedoch teilweise nochmals heiß her. Denn zum Abschluss standen kraftbetriebene Geräte auf dem Lehrplan. So mussten u.a. Aggregate und Sägen richtig bedient werden, aber auch der Plasmaschneider stand auf dem Lehrplan. Hiermit "veredelten" die Teilnehmer z.B. auch ein Stück Leitplanke...

Ein Dank geht an Friedrich Kulke, der den Lehrgang heute mit seiner Kamera begleitete und uns die geschossenen Bilder freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Hier der Bericht im WA:

 

https://www.wa.de/lokales/boenen/sicher-umgang-maschinen-lehrgang-feuerwehr-boenen-8121207.html

Großbrand in Bönen: Eisenwarengeschäft in der Bahnhofstraße brennt völlig aus (Update)

Um 0.52 Uhr wurde die gesamte Feuerwehr Bönen zu einem Gebäudebrand in der Bahnhofstraße gerufen. Im hinteren Teil eines Wohn- und Geschäftshauses war aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen, der sich nach Durchzündungen rasant auf das gesamte Erdgeschoss ausbreitete. 
In der Folge wurden weitere Löschzüge aus Kamen, Bergkamen, Hamm und Unna zur Bönener Bahnhofstraße alarmiert.
Es sind glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen. Einige Bewohner des betroffenen und angrenzender Häuser wurden über Nacht durch mehrere Betreuungseinheiten des Deutschen Roten Kreuzes im DRK-Heim Bönen untergebracht und betreut; andere wurden durch das Ordnungsamt in Ausweichquartiere gebracht.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde in der Nacht auch die Bevölkerung über die Warn-App NINA durch die Kreisleitstelle gewarnt und gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Im Lauf des Einsatzes waren 180 Einsatzkräfte mit 58 Fahrzeugen im Einsatz; neben den beiden Löschzügen der Feuerwehr Bönen waren das fünf weitere Löschzüge aus den Nachbarstädten, Einheiten des DRK zur Betreuung, Polizei, Wasserbehörde, Gemeindebauhof. Letzterer war besonders wichtig da das aus dem Gebäude laufende Löschwasser bei Temperaturen deutlich unter null sofort auf der Straße zu einer Eisfläche gefror. Die Mitarbeiter des Bauhofs streuten unermüdlich Salz, um einen sicheren Einsatzablauf zu gewährleisten.
Da der brennende Lageranbau hinter dem Gebäude nur schlecht erreichbar war, mussten mehrere Zäune von Nachbargärten demontiert werden, um Zugang zum Brandherd zu schaffen. Weiterhin wurde von zwei Drehleitern und einem Gelenkmast von oben gelöscht.

Gegen 6 Uhr am Morgen war das Feuer soweit gelöscht, dass die meiste Ausrüstung wieder abgebaut werden konnte, um die Fahrzeuge an den Gerätehäusern wieder auszurüsten.

Die letzten Löscharbeiten waren um 11 Uhr beendet, die Wartungarbeiten an der Ausrüstung ziehen sich noch bis in den Abend.

Bericht im WA

WDR Lokalzeit

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