Lassen Sie das Glück bei sich einziehen....



Tag des Rauchmelders


Freitag, der 13. muss kein mit Sorgen und Ängsten behafteter Tag sein - im Gegenteil: Am heutigen Tag des Rauchmelders bietet sich die Gelegenheit, über eine Anschaffung desselben nachzudenken - oder, sollten die kleinen Lebensretter schon unter der Decke hängen, die Batterien zu überprüfen. Lassen Sie also heute das Glück bei sich einziehen...


Die kleinen Geräte unter der Decke können Leben retten. Einfach unter die Decke geschraubt warnen sie die Bewohner bei Bränden rechtzeitig und ermöglichen so ein schnelles Eingreifen oder zumindest die Flucht vor Flammen und Rauch.


Denn das Gefährliche bei einem Brand ist nicht das Feuer selbst, sondern der Rauch. Etwa 80 Prozent aller Brandopfer verbrennen nicht, sie ersticken am giftigen Brandrauch. Im Brandrauch können sich diverse gefährliche Stoffe, wie Kohlendioxid und Kohlenmonoxid (CO), Ruß, Chlorwasserstoff, Blausäure, Stickoxide und Dioxine befinden. Somit ist der Rauch die größte Gefahr bei Bränden, denn in geschlossenen Räumen bleiben den Betroffenen oft nicht mehr als drei Minuten zur Rettung. Binnen dieser Zeit sinkt die Sichtweite dramatisch ab, der CO-Gehalt in der Luft steigt rapide an.


Die Wirkung von CO auf den Körper kann von Kopfschmerzen über zunehmende Vergiftungserscheinungen und dann zur Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod führen. Weil der Brandrauch bis zu mehreren hundert Grad heiß werden kann, kann er darüber hinaus zu schweren Verbrennungen führen. Die im Brandrauch enthaltenen Gase sind brennbar und können bei plötzlicher Frischluftzufuhr zu einer Durchzündung oder einer Rauchgasexplosion führen.

Dies alles geschieht binnen kurzer Zeit und macht somit eine frühzeitige Warnung überlebenswichtig für alle Betroffenen. Nur fünf Atemzüge giftigen Rauches können tödlich sein.


Besonders gefährlich sind Brände, die nachts entstehen. Wer schläft, nimmt den gefährlichen Brandrauch nicht wahr und erstickt im Schlaf. Denn wenn Sie schlafen, dann schlafen auch Ihre Sinne!


Schützen Sie daher sich und Ihre Lieben vor den Gefahren eines Brandes und installieren Sie Rauchmelder bei sich zuhause. Es sollte mindestens ein Rauchmelder pro Schlafraum vorhanden sein, ebenso in den Fluren. Am besten vom Keller bis zum Dach in allen Räumen, mit Ausnahme von Bad und Küche.

 


Und nun noch ein paar Tipps, wie Sie bei einem Brand richtig handeln.

 

- Bewahren Sie die Ruhe.

- Alarmieren Sie die Feuerwehr über die europaweit einheitliche Notrufnummer 112.
- Warnen Sie andere gefährdete Personen.
- Verlassen Sie umgehend das Gebäude (wenn vorhanden, gekennzeichnete Fluchtwege nutzen). Nutzen Sie niemals bereits verrauchte Fluchtwege!
Sollten alle Fluchtwege bereits verraucht sein, ziehen Sie sich in einem noch nicht vom Brandrauch betroffenen Raum zurück und schließen Sie die Tür. Machen Sie sich an einem Fenster bemerkbar. Sie werden dann von der Feuerwehr gerettet.
- Wenn möglich, schließen Sie Fenster und Türen zur/ zum Brandwohnung/ Brandraum
- Unternehmen Sie nur unter der Beachtung der Eigensicherung Löschversuche. Sollten Sie oder andere Personen hierdurch gefährdet werden oder eine weitere Brandausbreitung erfolgen, unterlassen Sie diese.
- Weisen Sie die Feuerwehr ein! Machen Sie sich vor oder in der Nähe des Objektes bemerkbar und geben Sie den Einsatzkräften Hinweise auf eventuelle Gefahren im Objekt oder auf gefährdete Personen.




Ihre Feuerwehr. Immer für Sie da. In ganz Europa unter der Notrufnummer 112 zu erreichen!

Der 4. Atemschutzgeräteträgerlehrgang in Bönen bringt 9 neue Atemschutzgeräteträger hervor.

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Am Sonntag, den 08.11.2015 endete in Bönen ein AGT-Lehrgang, bei dem 9 Kameraden (7 aus Bönen und 2 externe Kräfte aus Unna) zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet wurden.

Hierzu traf sich das Ausbilderteam um Thomas Koerdt mit den Lehrgangsteilnehmern an den vergangenen 3 Wochenenden am Standort Nordbögge.
Hier wurden in der Zeit alle wichtigen Themen gelehrt und in praktischen Übungen gefestigt und immer wieder trainiert. Denn nur Übung macht den Meister...

Weiterlesen: AGT-Lehrgang 2015 in Bönen

Gestern morgen konnte der neue ELW bei Comtec in Dortmund abgeholt werden:

 

LZ2 ELW1neu k

 

FB 2-ELW1-1

von links: D.Cyplic, N.Rudolf, R.Esskuchen, R.Schreiber, T.Heckmann, L.Westhoff, L.Rudolf, S.Nowak, D.Menken, V.Mehnert, O.Hedwig, T.Funke, M.Kahn, F.Schimmel, N.Florian, J.Beckhaus, T.Middendorf, W.Schimmel, S.Lutz-Kunz

Nach der Begrüßung durch den Löschzugführer GBI Wolfgang Schimmel berichtete Gerätewart Markus Schnickmann über die in 2014 geleisteten Arbeiten der Gerätewarte, wie z.B. die Prüfung von Masken und Atemschutzgeräten, Meß- und Warngeräten und Schutzanzügen oder die TÜV-Vorführungen für die Fahrzeuge des LZ 1. Im Jahr 2014 sind alle Fahrzeuge auf Digitalfunk umgerüstet worden. Der Gesamtarbeitsaufwand aller Gerätewarte summierte sich in 2014 auf 2120 Stunden.

 

Sabine Rudolf, die Vertreterin der Jugendfeuerwehr berichtete über einem Gesamtaufwand von 225 Stunden, welchen die Jugendlichen an 35 Dienstabenden ableisteten. Die Betreuer der Jugendlichen leisteten im Jahr 2014 ca. 930 h für die Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung der Jugendfeuerwehrdienste. Rudolf berichtete ebenfalls vom 33. Pfingstzeltlager als eine Sturmfront die Jugendlichen und Betreuer bis ins Letzte herausforderte. Auf dem Rückweg von einer Veranstaltung im Heidepark Soltau hatten die Teilnehmer einen Verkehrsunfall auf der Autobahn fachgerecht und sehr souverän ab zu arbeiten. Abschließend wurde in dem Bericht der Fokus auf die Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten der Jugendfeuerwehr gesetzt. Hier wurde vor allem den vielen Helfern aus den Reihen der Jugendlichen und der aktiven Kräfte gedankt. Sabine Rudolf lud alle Anwesenden zu einer kurzen Besichtigung der neuen Räumlichkeiten ein.

 

Wolfgang Kokerbeck berichtete von den Aktivitäten der Ehrenabteilung. Unter anderem von einer Radtour durch den Süden der Gemeinde und von einem Oktoberfest.

 

Laut  Bericht des Löschzugführers GBI Wolfgang Schimmel rückte der LZ 1 im Jahr 2014 zu insgesamt 122 Einsätzen aus; hierbei leisteten die 70 aktiven Kameradinnen und Kameraden Arbeit für die Sicherheit der Bönener Bürgerinnen und Bürger. Es war ein durchschnittliches Einsatzaufkommen zu verzeichnen mit 34 Brandeinsätzen (davon 2 Großbrände) 66 Einsätzen zur Technischen Hilfe und 22 sonstigen Einsätzen.

Auch in 2014 fielen wieder zahlreiche Stunden für Aus- und Weiterbildung an. Dafür wurden von den Kameraden etliche weitere Stunden ihrer Freizeit geopferten. Hiermit sind die folgenden Lehrgänge gemeint; Grundlehrgänge, Truppführerlehrgang, Maschinistenausbildung, Funklehrgang, F III Lehrgang zum Gruppenführer sowie verschiedenste Seminare am IdF NRW (Institut der Feuerwehr NRW) in Münster. Highlight war hier einmal mehr - wie schon im letzten Jahr - die Unterstützung eines B VI – Lehrgangs am IdF NRW, in dem der Freiwilligen Feuerwehr Bönen durch alle Beteiligten eine hochprofessionelle Arbeitsweise bescheinigt wurde.

Beim alljährlichen Leistungsnachweis, diesmal in Lünen, stellte der Löschzug 1 zwei Gruppen, die alle gestellten Aufgaben erfolgreich bewältigten.

Im Jahr 2014 trat ein Jugendlicher aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr über. Drei Kameraden traten von extern den Bönener Brandschützern bei und ein Kamerad wurde in die Ehrenabteilung übernommen. Das bedeutet, der Löschzug 1 kann auf 70 aktive Mitglieder zugreifen. Die Ehrenabteilung ist 20 Mitglieder stark, und die Jugendfeuerwehr zählt 28 Mitglieder.

 

Für die geleistete Arbeit sprachen der Leiter der Feuerwehr, Thomas Heckmann, sowie der Bürgermeister der Gemeinde Bönen, Rainer Eßkuchen, ihren Dank aus. Eßkuchen brachte das Thema Freistellung der ehrenamtlichen Feuerwehrleute durch ihre Arbeitgeber bei Einsätzen zur Sprache, worauf Heckmann die Gemeindespitze darum bat ihre Mitarbeiter zu animieren in die Freiwillige Feuerwehr Bönen ein zu treten. Im Anschluss an seine Ansprache sprach Heckmann die folgenden Ehrungen und Beförderungen aus:

Theo Funke, Valentin Mehnert, Sebastian Nowak und Lars Westhoff wurden nach bestandenem Grundlehrgang zu Feuerwehrmännern befördert.

Jan Beckhaus, Muhammed Pirecioglu und Florian Schimmel wurden Oberfeuerwehrmänner.

Nach bestandener Truppführerausbildung wurden Oliver Hedwig, Martin Honzcar, Nico Florian, Michael Kahn, Lars Rudolf und Dirk Menken zu Unterbrandmeistern befördert.

Nach bestandenen F III Lehrgang am Institut der Feuerwehr NRW in Münster wurde Svenja Wandt zur Brandmeisterin und Thorsten Middendorf zum Brandmeister befördert.

Ronny Schreiber erhielt seine Beförderung zum Oberbrandmeister.

Den Lehrgang zum Zugführer (F IV) am Institut der Feuerwehr NRW in Münster absolvierte Niels Rudolf und erhielt seine Beförderung zum Brandinspektor auf der Jahresdienstbesprechung.

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