Jahresdienstbesprechung am 9. März 2019

Alle Einheiten der Bönener Feuerwehr blickten am Samstagabend im Gerätehaus Nordbögge auf das vergangene Jahr zurück – mit Berichten, Grußworten sowie zahlreichen Ehrungen und Beförderungen

Rund 180 Gäste konnte Gemeindebrandinspektor Hartwig Hoffmeier am Samstagabend in der Fahrzeughalle des Nordbögger Gerätehauses zur Jahresdienstbesprechung 2019 begrüßen. Erstmalig seit vielen Jahrzehnten führte die Bönener Feuerwehr keine getrennten Dienstbesprechungen, sondern eine gemeinsame Veranstaltung für alle Einheiten durch.

Befoerderungen

 

Neben den Kameradinnen der Jugendfeuerwehr, der Einsatz- und Ehrenabteilungen der Löschzüge 1 und 2 waren auch zahlreiche Gäste der Einladung von Hartwig Hoffmeier gefolgt. So konnte Hartwig Hoffmeier Bürgermeister Stephan Rotering, Gemeindekämmerer Dirk Carbow, den neuen (u.a. für die Feuerwehr zuständigen) Fachbereichsleiter Jörg-Andreas Otte und seine Stellvertreterin Nadine Wilmes begrüßen. Auch die Politik war mit mehreren Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen im Gemeinderat vertreten. Nach Nordbögge waren darüber hinaus auch Abordnungen der benachbarten und befreundeten Feuerwehren aus Unna, Kamen, Hamm, Mengershausen und Meschede-Eversberg sowie des Deutschen Roten Kreuzes gekommen. Ein besonderer Gruß ging schließlich an die Vertreterinnen und Vertreter der Sparkasse Bergkamen-Bönen, der Volksbank Bönen und der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bergkamen-Bönen – an die GSW verbunden mit dem Dank für die finanzielle Unterstützung zur Durchführung der Jahresdienstbesprechung 2019.

Berichte über das vergangene Jahr erstatteten im Anschluss an die Begrüßung die Löschzugführer Matthias Zumdick (LZ 1) und Matthias Niggemeier (LZ 2) sowie die Sprecher der Ehrenabteilungen Wolfgang Kockerbeck (LZ 1) und Klaus Kräenfeld (LZ 2).

Muhende Kühe rauben Zeltlagerteilnehmerinnen und -teilnehmern den Schlaf

Besonders gebannt waren die Zuhörerinnen und Zuhörer beim Bericht der Jugendfeuerwehr, den Jugendwart Timo Rinkewitz erstattete: Er berichtete von den zahlreichen Aktivitäten des Nachwuches – von der Abnahme der Jugendflamme über einen 24-Stunden-Dienst bis hin zum traditionellen Pfingstzeltlager, das im letzten Jahr von außergewöhnlichen „Zaungästen“ begleitet wurde: Direkt neben der Wiese an der Poilstraße, auf der das Zeltlager aufgebaut war, befand sich eine Weide für eine Kuhherde. Nach anfänglicher Skepsis wurden die Kühe immer neugieriger und standen schließlich aufgereiht am Zaun und beobachteten permanent das Treiben auf der benachbarten Wiese. Damit nicht genug: Als die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zeltlagers ihre Nachtruhe einlegten, wurde es den Kühen wohl zu langweilig und sie muhten, was das Zeug hielt, um die Jugendlichen vielleicht doch noch ein wenig wach zu halten.

Anschließend richtete Bürgermeister Stephan Rotering das Wort an die Anwesenden. Er berichtete zunächst über den Wandel in unserer Gesellschaft, der in den vergangenen Monaten auch in Bönen schmerzlich zu spüren war. Geändertes Freizeitverhalten führte zur Auflösung von Traditionsvereinen, die über viele Jahrzehnte fester Bestandteil der Gemeinde waren. Umso wichtiger sei es ihm, die ehrenamtlichen Strukturen der Feuerwehr zu festigen und zu unterstützen, wo es nur eben ginge. Das dies in der Zukunft nicht einfach sein werde, sei zum Beispiel durch immer neue technische Standards, immer mehr Verantwortung bei den Wehrleuten, aber auch durch Phänomene wie die steigende Gewalt gegen Einsatzkräfte zu belegen. Nicht zuletzt die immer schwieriger darzustellende Tagesverfügbarkeit, die dringend umzusetzenden Sanierungskonzepte für die Standorte in der Bachstraße und der Poilstraße, anzupassende Aufwandsentschädigungen sowie die seit über einem Jahr bestehende Vakanz in der Wehrleitung seien Herausforderungen, der sich die Gemeinde stellen müsse: „Das sind die Themen, um die wir uns jetzt kümmern müssen“, so der Bürgermeister.

Nach weiteren Grußworten von Kreisbrandmeister Thomas Heckmann und Ortsvorsteherin Doris Cyplik ging es dann für Gemeindebrandinspektor Hartwig Hoffmeier und Bürgermeister Stephan Rotering an einen „Ehrungs- und Beförderungsmarathon“:

Mit der Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr wurden ausgezeichnet:

Stufe 1:
Dennis Burzynski, Jakob Jarzina, Johannes Kosiol, Eric Middendorf, Colin Nagel, Leonie Päuser und Lucy Wirth

Stufe 2:
Bilal Azzat, Philipp, Behacker, Viktoria Feih, Lea Kocjan, Leonhard Kowalaczyk und Marcel Milk

Stufe 3:
Maximilian Feih, Lukas Olzewski, Daria Schreiber, Tim Steinacker, Timo Werner, Nico Wiese, Marvin Winkler und Julian Meierhenrich

Mit der Ehrennadel des VdF NRW in Gold wurden ausgezeichnet:
Willi Lohmann (für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr)
Heinz-Wilhelm Menken (für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr)

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes NRW für langjährigen aktiven Dienst im Feuerschutz wurde verliehen an:Karsten Voss (25 Jahre, silber)
Tobias Jung (25 Jahre, silber)
Kai Brüggenhorst (35 Jahre, gold)
Detlef Budde (35 Jahre, gold)
Uwe Hasche (35 Jahre, gold)
Thomas Heckmann (35 Jahre, gold)

Zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau wurden ernannt:
Lars Gutschow
Markus Kalwei
Mattis Pietsch
Melanie Richter
Timo Werner
Max Wirth

Zum Oberfeuerwehrmann bzw. zur Oberfeuerwehrfrau wurden befördert:
Jonas Weitz
Laura Zumdick

Zum Unterbrandmeister wurden befördert:
Stephan Koerdt
Janis Kohs
Alexander Stehl

Zum Brandmeister wurden befördert:
Mirco Berghaus
Timo Rinkewitz
Lars Rudolf

Zum Oberbrandmeister wurde befördert:
Sebastian Niggemeier

Zum Hauptbrandmeister wurde befördert:
Jochen Brüggemann

Zum Brandinspektor wurden befördert:
Marc Düssler
Thomas Koerdt

Zum Brandoberinspektor wurde befördert:
Stefan Eickelberg

Zum Gemeindebrandinspektor wurde befördert:
Matthias Zumdick

 

 

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